…es gibt Kaffee mit Meerblick, Möwengekreische und absolut ruhige See… immer noch sind wir allein auf diesem traumhaften Stückchen Erde…

…einen wirklich tollen Platz haben wir hier gefunden und eigentlich möchte niemand von uns hier weg…


…dennoch fahren wir weiter… wieder in Richtung Zivilisation… allerdings müssen wir vorher den doch recht abenteuerlichen Rückweg bezwingen…

…nach drei Tagen irgendwo im Nirgendwo ist der Ruf nach einer Dusche laut und so steuern wir den Hafen von Kärdla an… vorher aber machen wir einen Stop bei Ristimägi…
Ristimägi ist ein mit Kreuzen bedecktes Gebiet beiderseits der Landstraße. Dessen Entstehung steht im Zusammenhang mit der Deportation der Schweden von Reigi im August 1781. Katharina die Große von Russland unterzeichnete einen Erlass, nach dem sich die Schweden in einem Gebiet im Süden der Ukraine neu niederlassen sollten.
Vor ihrer Deportation versammelten sich die Schweden am 20. August 1781 alle noch einmal für einen letzten Gottesdienst an dem Platz, der heute als Ristimägi bekannt ist. So wurde Abschied von dem Ort genommen, der den Schweden schon mindestens 400-500 Jahre Heimat gewesen war. Zunächst wurde der Hügel der Kreuze zu dem Platz, an dem jeder vor seiner Abreise von der Insel ein Kreuz errichtete. Heutzutage ist es genau anders herum: Besucher, die zum ersten Mal nach Hiiumaa kommen, fügen nun hier ihr Kreuz hinzu. (Kopiert von puhkaeestis.ee)






…nachdem nun auch unser Kreuz hier steht geht es weiter nach Kärdla… waschen, duschen, Sauna…

…fast nur Finnen liegen hier im Hafen, ein paar Schweden und das war es dann… da wird dann auch bei 80 Grad in der Sauna Bier getrunken… nun gut…

…Einstein übt schon mal wie man als Bootskapitän so sitzt während im Hafen ein Konzert einer einheimischen Band stattfindet, zu dem jeder Besucher sein eigenes Weinglas mitbringen… sehr interessant… da wir aber den Abend in der Sauna verbracht haben lauschen wir dem Ganzen lieber gemütlich in Jogginghosen vom Wohnmobil aus…
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